Insel- und isolierte Gemeinschaften haben in der Regel kleine Populationen und guten Zugang zu erneuerbaren Energien. Doch aufgrund der unregelmäßigen Verfügbarkeit der erneuerbaren Energien werden ausgiebig teure Dieselgeneratoren für die Stromerzeugung genutzt. Oft sind Anschlüsse an das nationale Stromnetz, etwa über Seekabel, unerschwinglich teuer. Der Wechsel von Dieselgeneratoren auf erneuerbare Energien bringt erhebliche Einsparungen. Jedoch sind dabei signifikante Energiespeicherkapazitäten erforderlich, um Schwankungen auszugleichen.

In Fällen, in denen nationale Netzanschlüsse vorhanden sind, werden auf Strompreise für Endnutzer erhebliche Zuschläge und Steuern im Zusammenhang mit dem Netz hinzugerechnet. In Deutschland zum Beispiel bestehen 50 % der Endkundenpreise aus staatlichen Abgaben und Gebühren. Unabhängige Gemeindeprojekte sind von einigen dieser Kosten befreit und können einen erheblichen Preisvorteil für lokale Stromnutzer bieten.